Durchfall bei Kindern
Aktualisiert: vor 6 Tagen
In der Regel lassen sich Symptome mit traditionellen Heilmitteln gut lindern und der Durchfall klingt nach kurzer Zeit von selbst wieder ab.

Magen-Darm-Infekte sind bei Kindern häufig
Akut einsetzender Durchfall bei Kindern ist in der Regel Folge einer Magen-Darm-Infektion, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird. Besonders häufig sind Infektionen mit hochansteckenden Rotaviren und Noroviren, die sich gerade in Kindergärten und Schulen schnell verbreiten. Die Ansteckung erfolgt durch mit Viren verschmutzte Klinken, Schalter oder Wasserhähne. Auch über Lebensmittel, die mit dem Erreger verunreinigt sind, werden die Keime übertragen. Seltener treten Durchfälle als Folge einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auf, z.B. nach dem übermäßigen Verzehr von Obst oder als Begleitsymptom fiebriger Infekte. Auch Stresssituationen können bei Kindern Durchfälle hervorrufen.
Flüssigkeitsverlust bei Kindern ausgleichen
Da Kinder bei akut einsetzendem Durchfall schnell übermäßig viel Wasser und damit wichtige Mineralstoffe und Elektrolyte verlieren, sollte zunächst viel zu trinken gegeben werden. Je jünger das Kind, umso wichtiger ist der Flüssigkeitsausgleich. Bei länger als drei Tagen anhaltenden Durchfällen und zusätzlich auftretenden Symptomen wie Fieber oder häufigem Erbrechen, sollte die Kinderärztin/der Kinderarzt zu Rate gezogen werden. In der Regel lassen sich die Symptome aber mit traditionellen Heilmitteln gut lindern und der Durchfall klingt nach kurzer Zeit von selbst wieder ab.
So können Sie Ihr Kind bei Durchfall unterstützen
Bieten Sie Ihrem Kind regelmäßig kleine Mengen zu trinken an. So fällt es vielen Kindern leichter, auch bei Übelkeit ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Trinklösung mit Elektrolyten aus der Apotheke sinnvoll sein. Gestillte Kinder sollten weiter nach Bedarf gestillt werden.
Sie müssen Ihr Kind nicht zum Essen drängen. Sobald der Appetit zurückkehrt, können Sie ihm wieder kleine Portionen der gewohnten, gut verträglichen Nahrung anbieten. Leichte Speisen wie Zwieback, Reis, Kartoffeln, Haferschleim oder Banane werden meistens gut vertragen. Wichtig ist vor allem, dass Ihr Kind bei Durchfall genügend trinkt und sich ausruhen kann.
Achten Sie auf Anzeichen von Flüssigkeitsmangel
Beobachten Sie Ihr Kind aufmerksam. Trinkt es deutlich weniger als sonst, wirkt es ungewöhnlich schläfrig oder sehr schwach, hat es einen trockenen Mund oder deutlich weniger nasse Windeln beziehungsweise seltenen Harndrang, kann das auf einen Flüssigkeitsmangel hinweisen. Dann sollten Sie nicht abwarten, sondern zeitnah die Kinderarztpraxis kontaktieren.
Wann sollten Sie mit Ihrem Kind zur Ärztin oder zum Arzt?
Ärztlicher Rat ist auch dann wichtig, wenn Ihr Kind Blut im Stuhl hat, starke Bauchschmerzen oder hohes Fieber auftreten. Gleiches gilt bei häufigem Erbrechen, wenn es kaum oder gar nicht trinken mag oder sich sein Zustand merklich verschlechtert. Bei Säuglingen und sehr kleinen Kindern sollte Durchfall grundsätzlich frühzeitig kinderärztlich abgeklärt werden, da sie schneller austrocknen können.
Sanfte Unterstützung durch Apfelpulver bei Durchfall
Bei Kindern ab 3 Jahren kann Aplona® als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei akuten unkomplizierten Durchfallerkrankungen eingesetzt werden. Das enthaltene Apfelpulver bindet überschüssige Flüssigkeit im Darm und kann so dazu beitragen, den Stuhl einzudicken. Aplona® ergänzt ausreichendes Trinken, Ruhe und eine leichte Ernährung. Für Kinder unter 3 Jahren ist die Anwendung nicht vorgesehen. Beachten Sie bitte die Angaben in der Packungsbeilage. Hygienetipps für den Alltag
Magen-Darm-Erreger können leicht über Hände und gemeinsam genutzte Gegenstände weitergegeben werden. Mit wenigen Maßnahmen können Sie das Ansteckungsrisiko in der Familie senken:
· Hände gründlich waschen: Nach dem Toilettengang oder Windelwechsel sowie vor dem Essen sollten Sie und Ihr Kind die Hände mit Seife waschen.
· Eigenes Handtuch verwenden: Geben Sie Ihrem Kind möglichst ein eigenes Handtuch, damit Erreger nicht weitergegeben werden.
· Flächen im Bad reinigen: Säubern Sie regelmäßig Toilettenspülung, Wasserhahn, Türgriffe und andere häufig berührte Flächen.
Keine Mahlzeiten für andere zubereiten: Wenn möglich, sollte das erkrankte Kind nicht beim Zubereiten
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Darmgesundheit natürlich schützen
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